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Den bundesrechtlichen Rahmen für das Betreten des Waldes zum Zwecke der Erholung bilden § 14 Bundeswaldgesetz (im folgenden BWaldG) und § 27 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG). „Betreten“ bedeutet in diesem Zusammenhang nicht nur das Betreten zu Fuß einschließlich der sportlichen Formen wie „Nordic Walking“ und „Langlauf“, sondern schließt auch Ski- und Radfahren sowie Reiten ein.

Das macht damit deutlich, dass der Eigentümer bzw. Besitzer des Waldes verpflichtet ist, das Betreten zu Fuß, das Radfahren und das Reiten zu dulden, macht aber andererseits ebenso klar, dass diese Aktivitäten sowie das Fahren mit Krankenfahrstühlen nur auf Straßen und Wegen gestattet ist. Die Länder werden in § 24 Abs. 2 verpflichtet, die Einzelheiten zu regeln.

Die darüber hinaus einschlägige Vorschrift des § 27 lässt den Gesetzgeber der Länder insoweit weiteren Handlungsspielraum. Gleichwohl wurde durch die Landesgesetzgeber überwiegend eine entsprechende Beschränkung vorgenommen. Für den Freistaat Sachsen regelt § 30 Abs. 2 Nr. 2 SächsNatSchG, dass das Radfahren „auf dafür geeigneten Wegen“ vom Betretungsrecht umfasst ist.

Klar ist, dass die genannten bundesrechtlichen und landesrechtlichen Vorschriften den Nutzungsraum Waldweg für die Ausübung des Radsports eröffnen.
 
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